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Finale im Digital Cup endet nicht wie erhofft

SMC eSports Team in getrübter Stimmung

Mit großen Hoffnungen ist das SMC eSports Team in das Finalrennen gegangen, das auf dem Red Bull Ring ausgefahren wurde. Die Erwartungen waren nach den letzten drei Läufen im ADAC Digital Cup auch berechtigt, es gab ja auch schon einige Siege. An Motivation bei Luc Maddox Neuleuf, Nico Beyer und Teamchef Mario Winny mangelte es nicht. Doch auch der Dauergegner der Saison, SK SimRacing, schien seine Hausaufgaben gemacht zu haben.

Das erste Sprintrennen, gefahren von Neuleuf, endete mit Platz zwei. Auch im zweiten Sprintrennen, in dem Beyer das Lenkrad im Full Motion Simulator im „race2fit“ Hannover übernahm, war es der zweite Platz nach Überqueren der Ziellinie.

Zum einstündigen Teamrennen wurde dann wirklich nochmal alles gegeben und versucht. Aber es gab kein Rankommen an SK SimRacing, die mit gutem Abstand vorne fuhren. Ihr Auto schien perfekt auf die Strecke abgestimmt zu sein und das Team hatte wohl auch gemerkt, dass die Stadthäger ernst zu nehmende Gegner sind und nicht kampflos ins Finale gehen werden. Doch diesmal gab es für die Stadthäger keine Chance, egal, was sie versuchten. Zeitweise wurde es sogar Platz drei, ohne dass ein ersichtlicher Grund zu finden war. Durch einen kurzentschlossenen Boxenstopp mit Fahrerwechsel versuchte Teamchef Mario, etwas zu verbessern, was dann auch so weit gelang, dass sie wieder auf Platz zwei waren. Der Druck von hinten war raus und es konnte dann ein zweiter Platz sicher zu Ende gefahren werden. SK SimRacing siegte mit mehreren Sekunden Vorsprung, aber auch das SMC eSports Team hatte zu Platz drei einen sicheren Vorsprung aufgebaut.

Gerne hätten Neuleuf, Beyer und Winny noch einen Sieg erreicht, aber dieses Mal war der Gegner einfach besser. Mit etwas gedrückter Stimmung ging diese Saison zu Ende, aber die Stadthäger haben zum wiederholten Mal bewiesen, dass sie sehr gute Fahrer und ernstzunehmende Gegner sind.